Was macht die Handchirurgie aus?

Die Handchirurgie befasst sich mit der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Hand. Unsere Hände stellen ein Wunderwerk der Natur dar, sie bilden ein komplexes Zusammenspiel zwischen 27 Knochen und 33 Muskeln der Hand sowie vielen Beugesehnen und Strecksehnen, die ausgehend von der Unterarmmuskulatur Funktionen an der Hand erfüllen. Die anatomischen Strukturen liegen an der Hand alle sehr nah beieinander. Es gilt auf Sehnen, Arterien, Venen und Nerven gleichermassen acht zu geben, wenn man therapeutisch oder operativ an den Händen tätig wird. Aus diesem Grund wird in der Handchirurgie eigentlich grundsätzlich mit einer so genannten Lupenbrille, häufig auch mit dem Operationsmikroskop operiert.
Als Handchirurg versucht man zur Erhaltung und Gesundung dieses Wunderwerkes beizutragen, ohne das wir quasi keine noch so einfache alltägliche Handlung ausführen könnten. Von feinsten Kleinigkeiten bis hin zu sehr kräftigen Arbeiten, können Hände sehr vielseitig eingesetzt werden. Meistens fällt erst auf, wenn die Hände nicht mehr funktionieren, für welche Tätigkeiten man sie unbewusst einsetzt.
Wussten Sie, dass wir im Laufe eines Lebens die Gelenke der Hände etwa 25 Millionen Mal beugen und strecken?

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