Wer stehen bleibt, hat schon verloren!

Der Anspruch der Merian Iselin Klinik an sich selbst ist so klar wie herausfordernd: Höchste Professionalität auf allen Ebenen! Dies bedeutet, dass die Betriebsorganisation und die Arbeitsabläufe immer wieder hinterfragt und verbessert werden. Es bedingt auch, dass die Ausstattung dem Stand der Technik und neuen Ansprüchen angepasst wird. Und nicht zuletzt gilt es, die bestehenden Bauten kontinuierlich zu erneuern. Denn zentral ist: Das Merian Iselin will konstant gute Leistungen im Dienste der Patienten erbringen.
Stiftungsrat und Geschäftsleitung haben sich deshalb unter anderem dazu verpflichtet, Anforderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen zu analysieren und die Schlussfolgerungen daraus bei der Ausrichtung der Klinik zu berücksichtigen.
Eine interne Studie, «Merian Iselin 2020», kommt zum Schluss, das Augenmerk auf zwei Bereiche zu richten: Einerseits die künftigen Anforderungen an die Zentralsterilisation vorweg zu nehmen und andererseits die wachsenden Ansprüche der privatversicherten Patienten zu berücksichtigen. Neben neuen Ideen sind vor allem bauliche Massnahmen und Investitionen in eine neue Zentralsterilisation gefragt.
Nach intensiver Planung wird nun ab Juli 2016 mit Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der sogenannten Klinik West begonnen. Mit der Erneuerung von Einrichtungen und Infrastruktur wird gleichzeitig das Volumen mit einem Anbau dezent erweitert. Dies löst bestehende Platzprobleme, insbesondere bei der IMC und der Zentralsterilisation. Daneben wird Raum geschaffen für ein neues Angebot für privatversicherte Patienten, den «Private Wing».
Der «Private Wing» weist im Vergleich zum bestehenden Angebot grosszügigere Raumverhältnisse und eine noch komfortablere Infrastruktur auf. Der Privatbereich besteht aus zwei Abteilungen mit Suiten und Einzelzimmern für insgesamt 28 privatversicherte Patienten. Dank der räumlichen Exklusivität können hohe Dienstleistungsstandards realisiert werden, etwa mit eigenem Restaurant und separater Dachterrasse.
Erneuerung hat jedoch ihren Preis – nicht nur in Franken! Ein Umbau ist stets mit Unannehmlichkeiten verbunden. Er führt zu Lärm und Beeinträchtigungen. Ein Umbau in diesem Ausmass verlangt von allen Beteiligten mehr Anstrengungen und Flexibilität und von den Betroffenen Geduld und vor allem Verständnis. Dies ist der Klinikleitung bewusst. Es ist allen Verantwortlichen ein grosses Anliegen, dass der Neu- und Umbau zu möglichst wenig Störungen führt. In diesem Zusammenhang wurde die Bauplanung mehrfach überarbeitet und optimiert: Damit konnte die Bauzeit – und damit die Belastungen – schliesslich um rund ein halbes Jahr verkürzt werden. Vorgabe war dabei, lärmintensive Arbeiten so weit wie möglich zu konzentrieren und damit die Phase der grossen Lärmbelastung so kurz wie möglich zu halten.
Trotz kürzerer Bauzeit erfolgen noch weitere Verbesserungen: Auf dem Dach wird eine hochmoderne Photovoltaikanlage realisiert. Und gleichzeitig mit dem Umbau wird an der Klinik West die Fassade erneuert. Die Merian Iselin Klinik erhält damit ein neues Gesicht – dies in Zusammenarbeit mit der Stadtbildkommission. Es soll darauf geachtet werden, dass die Gebäude auch nach den Erneuerungen weiterhin in das Gotthelfquartier passen und der Charakter der preisgekrönten Architektur nicht verändert wird.
Die Klinik wurde in den letzten Jahren immer wieder umgebaut, modernisiert, angepasst. Das jetzige Vorhaben ist jedoch im Vergleich zu früheren Umbauten umfangreicher und führt zu weitreichenden Verbesserungen von Leistung und Angebot. Bereits heute freuen wir uns auf den Erfolg der Massnahmen und auf den neuen Auftritt des Merian Iselin.

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