Tophygiene trotz Provisorium

Die Sterilität von Medizinprodukten kann nur durch korrekte Abläufe beim Sterilisationsprozess gewährleistet werden, was die Grundvoraussetzung beim Bau des Provisoriums war. Dieser Prozess umfasst folgende Hauptschritte: Reinigung, Verpackung, Sterilisation und Bereitstellung. Dementsprechend wurde in der Tiefgarage ein abgegrenzter Bereich in eine komplette Sterilisation umgebaut. Die Mitarbeiter ziehen sich direkt in diesem neuen Trakt um und gelangen dann durch eine Schleuse in die eigentlichen Zonen der Zentralsterilisation. Die Ware wird über zwei Arten von geschlossenen Transportwagen geliefert. Mit den einen erfolgt die Anlieferung der kontaminierten Ware, mit den anderen wird das sterile Gut wieder in den OP zurückgeliefert.
All diese Prozesse wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Team und dem Hygieneausschuss geprüft und umgesetzt, sodass die Einhaltung aller bestehenden Vorschriften gewährleistet ist. Dies zum einen was das Sterilgut selbst angeht, aber zum anderen auch bei der Schaffung akzeptabler provisorischer Arbeitsbedingungen, welche zum Beispiel durch besondere Licht- und Farbkonzepte umgesetzt wurden.

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