Ein paar Worte zum Abschied

Seit 45 Jahren ist die Chirurgie mein Arbeitsleben, und meist habe ich eine spürbare work-life-imbalance in Kauf nehmen müssen. Staunend konstatiere ich, welch grosse Veränderungen mein Fachgebiet in dieser Zeitspanne erfahren hat, und eher ernüchtert betrachte ich die inzwischen boomende Bürokratie. Dennoch fühle ich mich privilegiert, dass ich diesen Beruf ausüben darf. Mit Freude betreue ich engagiert meine Patienten und gerne operiere ich – welcher Chirurg täte das nicht? Dass ich nun seit gut acht Jahren an der MIK tätig sein darf, ist ein wunderbares Dessert meiner Karriere, und dafür bin ich sehr dankbar. Bevor ich als Grufti und Dinosaurier der regionalen Chirurgie der Versteinerung zum Fossil anheimfalle, gebe ich den chirurgischen Stafettenstab vertrauensvoll in die Hand von PD Dr. Christoph Ackermann. Er wird es gut richten.

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